Flüchtlingskriese

Flüchtlingsstrom

2015

„Deutschland allein kann die Folgen dieser Völkerwanderung nicht bewältigen“, sagt Horst Seehofer. „Hier sind Europa und die Welt gefordert.“

Was tun?

Am vergangenen Wochenende sind über 20.000 Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof angekommen. Die deutsche Bevölkerung ist so meinungsunsicher wie eh und je nicht. Die Stadt wird überflutet und steht damit nicht allein in der Krise.

Die Zahlen und Zahlenden

Manche rechnen mit 800.000 Flüchtlingen, die Ungarn, Österreich und Deutschland belagern.

Ist man dagegen, dann ist man ein Nazi. Ist man dafür, dann hat man aber keine Lösung diese Krise zu managen. Wir alle sind überfordert mit der Situation und auch die Politiker wissen nicht weiter. Die Grenzen werden geschlossen und überwacht. Der Zugverkehr gestoppt, dann wieder gelassen. Österreich und Ungarn ziehen nach mit Grenzüberwachungen. Jetzt will Ungarn auch einen Zaun errichten. Flüchtlinge drohen mit Hungerstreik. Wo soll das nur hinführen? Tag für Tag gibt es neue Schlagzeilen der Katastrophe. Die Nachrichten kommen kaum noch mit dem Berichterstatten hinterher.

Es gibt viele Meinungen darüber, jedoch keinerlei Lösungen.

„Ein Asylrecht, wie das gegenwärtige bedeutet, dass im Grunde 80 Prozent der Weltbevölkerung wegen ihrer heimatlichen Verhältnisse bei uns sein können. Das ist auf Dauer nicht haltbar.“

Thilo Sarrazin – Deutschland schafft sich ab; Wie wir unser Land aufs Spiel setzten

Online

Schaut man sich im Web um, dann fällt auf, dass die alltäglichen Nachrichten überfüllt sind mit Helfenden und Willkommensgrüßen. Nur wenige zeigen die ungewisse Seite der Situation. Keiner bringt Lösungen. Viele der Nachrichten behaupten, dass der Großteil der Bevölkerung nichts dagegen habe noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen. T-online bringt eine Umfrage heraus, in der ersichtlich wird was wirklich Stand der Dinge ist.

Zeitung „Münchner Merkur“ Leserbriefe

Derzeit herrscht im Münchner Merkur in der Leserbrief-Abteilung rege Diskussion über die Flüchtlingsthematik. Eine halbe Seite bis Seite stehen jeden Tag Kommentare zu den Artikeln und wiederum zu den Kommentierenden darin. Es ist schwierig eine Statistik dieses Schwalles an Informationen anzufertigen. Sind sie Pro oder Contra? Vertreten sie ihre eigene Meinung oder kritisieren sie nur die der anderen? Trauen sie sich, das zu sagen, was wirklich wahr ist, jedoch politisch rechts gesehen werden könnte? Viele Meinungen, viele vermeintliche Fakten. Ich habe versucht diese zusammenzufassen um einen groben Überblick zu geben. Lesen Sie selbst.

Sammlung der Leserbriefe aus dem „Münchner Merkur“